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Triple Horn ® Saddlery  

How to fit a Saddle?

Wie und vor allen Dingen wo genau hat der Sattel zu liegen?

Um einige Irrtümer auszuräumen, haben wir uns mal daran gemacht zu verdeutlichen, wie die Paßform des Sattels bestimmt wird und warum es so wichtig ist, den Sattel richtig, das heißt hinter die Schulter und mit einer geeigneten Sattelunterlage auf das Pferd zu platzieren. Die vielgepriesene Schulterfreiheit findet auch hier ihre Berücksichtigung.

Zunächst passen wir den rohen Sattelbaum im statischen Zustand des Pferdes an. Dies sagt jedoch nicht unbedingt aus, daß er sich auch im Bewegungsablauf so verhält, wie dies die Statik verspricht.

Deshalb haben wir die Möglichkeit mittels einem von uns entwickelten Fit-to-be-seen-Systems diesen Sattelbaum auch in der Bewegung auszuprobieren. Hier kann man genau sehen, was sich in der Bewegung abspielt, das einem sonst unter dem Leder verborgen bleibt.

Exakt auf diesem Sattelbaum, der in allen Gangarten des Pferdes perfekt paßt, wird auch in der Anfertigung des Sattels verbaut.  

 

Der Sattel bzw. Baum wird auf einem Pad hinter die Schulter platziert, so daß das Pferd in seinem Bewegungsablauf nicht behindert wird und es die Möglichkeit hat, den Sattelbaum mit seiner vollen Auflagefläche zu tragen. Er darf dabei weder extrem klappern bzw. abheben wobei eine Bewegungsfreiheit von 1-2 cm beweist, daß die Barenden (so nennt man die Auflagefläche) vom Pferderücken wegweisen und das Reitergewicht nicht in die Lendenmuskulatur gedrückt wird.

 ***

 

 

 

 

 

 

Der Sattelbaum bzw. der Sattel darf niemals auf der Schulter oder dem Schulterblatt liegen, damit eine solche raumgreifende Bewegung nicht behindert oder gar unterbunden wird.

 *

 

... auch eine gerittene Biegung oder ein Zirkel sollte das Pferd sauber vollenden können, ohne daß es vom Sattel daran gehindert wird. Dabei muß der Sattelbaum festen und stabilen Halt hinter dem Schulterblatt behalten. Ein Baum, der die sogenannte  "da muß noch eine Hand drunter passen-Weite" hat, würde hierbei unweigerlich auf die Schulter schieben oder rutschen und diese behindern. 

 Der Reiter sollte in den letzen zwei Dritteln der Sitzfläche sitzen. Der Sitz sollte in seiner Größe so gewählt sein, daß der Reiter für bestimmte Aktionen genügend Platz im Sattel hat, ohne hinter den Schwerpunkt des Pferdes bzw. seines Bewegungsablaufes zu geraten.

 

 
    
    

Wir passen Sättel an, wie sie schon seit mehr als 100 Jahren angepaßt werden, das heißt auch hier wird das Rad nicht neu erfunden. Angepaßt wird nach "the old fashion way".  Hier helfen weder Hightec-Pads noch elektronische Sattelmeßsysteme. Angepaßt wird, wie in den USA auch mit dem Sattelbaum und zwar hinter der Schulter bzw. hinter dem Schulterblatt.......  

 

 

 

 

  

 Was passiert,

wenn auf die Schulter gesattelt wird?

 

Die Symmetrie des Sattels wird verändert, das Reitergewicht wird nach hinten verlagert, so daß das Reitergewicht starken Druck auf den Lendenbereich ausübt. Der Sattelbaum bildet unter Umständen nun eine Brücke, d.h. das Reitergewicht wird nur noch auf vier Punkte verteilt und trägt in der Mitte nicht mehr. Das Schulterblatt wird so in seiner Bewegung behindert was möglicherweise ein Verkümmern (Atrophie) der Schultermuskulatur (Rautenmuskel) verursachen kann.

 

  

 ...... auf die Schulter gesattelt!!!

  

  
 

 

  

Der Westernsattel hat auf der Unterseite keine Polsterung, wie z.Bsp. der Klassischsattel. Daher gehört die Sattelunterlage zwingend zu jedem Westernsattel dazu. Die jeweilige Stärke bestimmt die Form des Pferdes. Als Faustregel gilt, je breiter, gut bemuskelt und runder das Pferd je dünner darf die Sattelunterlage sein 1/2" bis 3/4". Je schmäler, wenig bemuskelt und je schwerer der Reiter, je dicker und kompakter sollte die Sattelunterlage sein nicht unter 1". Hierfür sollten jedoch niemals Kunststoffe verwendet werden, egal welch wohlklingende, medizinisch angehauchte Namen sie auch haben.

 Verwenden sollte man grundsätzlich nur Materialien, die während des Reitens die Schweißaufnahme und die Luftzirkulation zulassen und die Paßform des Sattels nicht extrem verändern. Es darf auch gerne ein ganz normales Wald- und Wiesen Pad sein. Hauptsache es hat einen entsprechenden Filzkern.

Einige Beispiele finden Sie unter Merino Woolfelt Pads.

 .....mehr dazu in Kürze!!!!

 

 

SATTELANPROBEN
führen wir hier
vor Ort auch außerhalb unserer Öffnungszeiten
oder auch an Ihrem Stall durch

Wichtige Infos dazu
finden Sie unter AGB
 

 

 

 

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